- Liegeplätze
- 915
- Max. Tiefgang
- 6.5 m
Puerto Banús ist seit 1970 die Visitenkarte der Costa del Sol für Wohlhabende – als der Hafen an einem Küstenabschnitt eröffnet wurde, der damals noch eher für Sardinenkutter als für Superyachten bekannt war. Mehr als ein halbes Jahrhundert später ist er nach wie vor der geschäftigste Luxushafen im Süden Spaniens und der Maßstab, an dem jeder andere Mittelmeerhafen westlich von Barcelona gemessen wird. Seine Postleitzahl tut für ein Immobilieninserat mehr als fast jede andere an dieser Küste.
Die Zahlen erklären die Anziehungskraft. Der Hafen verfügt über 915 Liegeplätze mit Kapazität für Schiffe bis zu 95 Meter Gesamtlänge und einem maximalen Tiefgang von 6,5 Metern. Damit gehört Banús fest zum kleinen Kreis der westmediterranen Häfen, die echte Superyachten aufnehmen können und nicht nur große Freizeitboote. Auch die Mischung der Liegeplatzgrößen ist ein Teil der Attraktivität: Ein 12-Meter-Kreuzer liegt neben Rümpfen, die vier- bis fünfmal so lang sind, und das Publikum auf den Kais ist entsprechend vielfältig.
Technisch gesehen betreibt die Marina einen Vollservice-Betrieb. Es gibt eine Tankstelle vor Ort, Frischwasser und Strom an den Liegeplätzen, WLAN im gesamten Hafen und einen 24-Stunden-Sicherheitsdienst mit Videoüberwachung. Ein 50-Tonnen-Travellift übernimmt Slipvorgänge für Umrüstungen und Wartungsarbeiten, sodass Eigner ihre Boote nicht für Routinearbeiten an andere Häfen der Küste verlegen müssen. Das klingt nicht glamourös, ist aber der Grund, warum Besatzungen und Kapitäne Banús als echten Arbeitshafen und nicht nur als fotogenen einschätzen.
Die Marina ist zugleich ein eigenständiges Handelsviertel. Die fußgängerfreundlichen Kais beherbergen eine der dichtesten Konzentrationen von Luxuseinzelhandel in Spanien, und die Restaurantterrassen mit Blick auf die festgemachte Flotte sind zur verlässlich belebtesten Gastronomiemeile an der Küste außerhalb des Hochsommers geworden. Aus immobilientechnischer Sicht ist das bedeutsam: Die Marina funktioniert ganzjährig und nicht nur im August, was die Werte in den umliegenden Straßen auf eine Weise stützt, mit der Saisonresorts nicht mithalten können.
Die Erreichbarkeit ist der weitere, weniger offensichtliche Vorteil. Der Flughafen Málaga liegt etwa eine Stunde östlich an der AP-7, und das Straßennetz, das Banús mit Marbella, San Pedro und der weiteren Golden Mile verbindet, ist direkt. Für Eigner, die einfliegen und innerhalb von neunzig Minuten nach der Landung an Bord oder am Esstisch sein möchten, machen es nur wenige europäische Marinas so unkompliziert. Hubschraubertransfers von Málaga bieten eine weitere Option für diejenigen, die lieber nicht fahren möchten.
Für einen Käufer, der die Straßen und Urbanisationen in Geh- oder kurzer Fahrentfernung von der Marina betrachtet, ist die praktische Schlussfolgerung eindeutig. Man kauft sich in eine Adresse ein, deren Ankermieter – der Hafen selbst – seit 1970 ununterbrochen in Betrieb ist und keinerlei Anzeichen zeigt, seinen Status zu verlieren. Die Geschäfte, die Restaurants, die Liegeplätze und die Wartungsinfrastruktur verstärken sich gegenseitig, und dieses Ökosystem sorgt dafür, dass die erstklassige Wohnnachfrage rund um Banús vergleichbaren Küstenabschnitten ohne Marina dauerhaft voraus ist.
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